Winnetou 1. Teil – Dreharbeiten

Der für Mitte März 2022 angekündigt gewesene Dreharbeiten-Bildband wird wohl nicht mehr erscheinen. Klaus Hölscher zitiert in der Facebook-Gruppe der Karl-May-Freunde Münsterland aus einer E-Mail des Verlags vom 24. Januar 2022: Sehr geehrter Herr Hölscher, / vielen Dank für Ihre Anfrage. Das u.g. Buchprojekt konnte leider nicht realisiert werden und es wird kein Buch darüber in unserem Verlag erscheinen. / Weiterhin viel Spaß mit GoodTimes.

Michael Petzel

Winnetou 1. Teil Die Dreharbeiten der Karl-May-Filme kult!-Monografie

Vorderdeckel

Klappentext: Wie kann es sein, dass vor fast 60 Jahren ein Kinofilm über die Freund­schaft zwi­schen ei­nem Wei­ßen und ei­nem In­dia­ner un­zäh­lig vie­le Jun­gen und Mäd­chen (und auch vie­le Äl­te­re) in Deutsch­land in ei­nen wah­ren Be­geis­te­rungs­tau­mel ver­setz­te? Dass sich an den im Jahr 1962 ge­dreh­ten „Schatz im Sil­ber­see“ ei­ne Ki­no­se­rie an­schloss, die mit ins­ge­samt 17 Fil­men die er­folg­reichs­te des deut­schen Ki­nos über­haupt wur­de? Und dass die­se Fil­me ei­nen sol­chen ge­ne­ra­tions­über­grei­fen­den Nach­hall er­zeug­ten, dass sie heu­te zum Stan­dard­pro­gramm des Fern­se­hens (öf­fent­lich-​recht­lich wie privat) wahl­wei­se zu Weih­nach­ten oder zu Ostern ge­hö­ren? Wird das einst mit „Fuck ju Göh­te“ auch so sein? – Bei al­lem Re­spekt: wohl kaum. Win­ne­tou ist ein deut­sches Phä­no­men, das bei den heu­te et­was Äl­te­ren (und auch bei vie­len Jün­ge­ren) immer noch die Au­gen schwär­me­risch glän­zen lässt. Das Wort „in­di­gen“ kann­te man in den 1960er Jah­ren noch nicht, aber si­cher ist, dass Karl Mays Ro­man­ge­stalt des ed­len Apat­schen­häupt­lings bei vie­len Men­schen über­haupt erst das In­te­res­se an In­dia­nern ge­weckt hat. Und wa­ren es nicht die „In­dia­ner“, die ein Be­wusst­sein für den Zu­sam­men­hang von Be­wah­rung der Na­tur und Le­bens­qua­li­tät schu­fen? Vie­le der Hel­den von da­mals – der Fran­zo­se Pier­re Bri­ce, der US-Ame­ri­ka­ner Lex Bar­ker, der Bri­te Ste­wart Grang­er, die Deut­schen Ka­rin Dor, Götz Ge­or­ge und Ed­die Arent – wei­len in­zwi­schen längst in den Ewi­gen Jagd­grün­den. Aber Win­ne­tou, Old Shat­ter­hand, Old Su­re­hand, Ri­ban­na, Fred En­gel und Lord Castle­pool – sie le­ben wei­ter­hin in der Phan­ta­sie. Sie sind die un­ver­gäng­li­chen Hel­den der Ju­gend, de­ren Kampf für Frie­den, Ge­rech­tig­keit und Schutz der Na­tur sie ewig jung er­hält. Wenn et­was zum Kult-​Be­stand der Na­tion ge­hört, dann zäh­len die un­sterb­li­chen Karl-​May-​Hel­den mit Si­cher­heit da­zu. Die­se kult!-​Mo­no­gra­fie wid­met sich der Ent­ste­hung ei­nes ein­zi­gen Films, näm­lich „Win­ne­tou 1. Teil“, der im Jahr 1963 von Deutsch­lands Ki­no­le­gen­de Horst Wend­landt („Rial­to-​Film“) pro­du­ziert wur­de. Es war der er­folg­reichs­te Film der ge­sam­ten Karl-​May-​Se­rie (rund 10 Mil­lio­nen Ki­no­be­su­cher). Die Fo­tos der Dreh­ar­bei­ten, die wir hier ver­öf­fent­li­chen, sind zum größ­ten Teil erst­mals zu se­hen.

Verlag: NikMa-Musikbuch Verlag Vaihingen/Enz

ISBN 978-3-938155-40-0

Kartoniert (Weichbroschur) | Format: 4º (30 × 22 cm) | Umfang: 192 Seiten

Preis: 29,80 €

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