Die Kahl-Broschüre

Ursprünglich für November 2021 angekündigt zwischenzeitlich auf Januar 2022, dann auf April, dann auf Juni, jetzt auf Oktober 2022 verschoben:

Jürgen Seul

Die Kahl-Broschüre Die Geschichte einer Hetz-Schrift gegen Karl May

Vorderdeckel

Klappentext: Der Journalist Rudolf Lebius (1868–1946) griff seit 1904 mit allen denk­ba­ren pub­li­zis­ti­schen Mit­teln den er­folg­rei­chen Schrift­stel­ler Karl May (1842–​1912) an. Die Feh­den bei­der Kon­tra­hen­ten ge­hör­ten zum ge­sell­schaft­li­chen All­tag in der zeit­ge­nös­si­schen Pres­se. Fast täg­lich fan­den sich von Ber­lin bis Wien Ar­ti­kel und Auf­sät­ze über die­se Aus­ein­an­der­set­zun­gen im Feuil­le­ton oder in an­de­ren Zei­tungs­ru­bri­ken – häu­fig auch von Le­bi­us oder May selbst ver­fasst.

In die über Jahre ausufernden Konflikte wurden jedoch auch andere Personen mit hin­ein­ge­zo­gen. Hier­zu ge­hör­ten Ver­le­ger, Kol­le­gen, Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge und Freun­de. In ei­nem der vie­len Ein­zel­streit­fäl­le war dies der jun­ge Re­dak­teur Wil­helm Fried­rich Kahl (1887–​1963), der sich auf ein In­se­rat von Le­bi­us hin ge­mel­det hat­te, und der in des­sen Auf­trag ei­ne Bro­schü­re schrei­ben soll­te. He­raus kam „Karl May, ein Ver­der­ber der deut­schen Ju­gend“, ei­ne Mi­schung aus tat­säch­li­chen Fak­ten, un­sin­ni­gen Be­haup­tun­gen und Ver­leum­dun­gen – ver­öf­fent­licht am 1. April 1904.

Die kleine Publikation wurde Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Weit über ein Jahr­hun­dert nach dem ers­ten Er­schei­nen des Pam­phlets soll der Text, der im We­sent­li­chen aus der Fe­der von Le­bi­us stammt, noch ein­mal – er­gänzt mit Er­läu­te­run­gen, Pres­se­stim­men, Er­klä­run­gen und ei­ner Le­bi­us-​Zeit­ta­fel – in Print­form ver­öf­fent­licht wer­den.

Verlag: Karl-May-Verlag Bamberg · Radebeul

ISBN 978-3-7802-0570-4

Kartoniert (Weichbroschur) | Format: Gr.-8º (24 × 17 cm) | Um­fang: 180 Sei­ten

Vorbestellen | Preis: 20,00 €

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