Viermal »drei Feldmarschalls«
Bibliografische Erläuterungen zu den verschiedenen Auflagen von Karl Mays Die drei Feldmarschalls in „Bachem’s Novellen-Sammlung“
Bio-bibliografische Einordnung
Die Edition von Karl Mays Dessauer-Humoreske Die drei Feldmarschalls in Band 32 von „Bachem’s Novellen-Sammlung“ [Plaul; Nr. 192] ist zwar als bloßer Nachdruck früherer Zeitschriftenfassungen textgeschichtlich wenig bedeutsam, gehört aber bio- und bibliografisch zu den durchaus interessanten frühen Buchausgaben. Der Band verbindet – ebenso wie die Ausgabe von Die Wüstenräuber im selben Verlag [Plaul; Nr. 177] – den Autor mit einem Publikationshaus, von dessen leitendem Mitarbeiter Hermann Cardauns sich der Radebeuler Autor später heftig publizistisch angefeindet sah.
Trotz aller von Bachems – im katholischen Milieu seiner Zeit – einflussreichem Schriftleiter vorgebrachten Kritik und der reflexhaften Anfeindung auch des Verlages durch seinen Autor May, druckte Bachem weiter Nachauflagen der hauseigenen Titel mit den Maytexten. Natürlich hätte es für den Verlag erheblichen Aufwand oder Probleme verursacht, seine beiden in einer nummerierten fortlaufenden Buchreihe publizierten Sammelbände ohne die Mayerzählungen nachzudrucken.



Aber nicht einmal der prominenteste Maygegner im Hause Bachem lehnte Karl May literarisch komplett ab: Hermann Cardauns hatte ja nicht nur als Chefredakteur den Abdruck der drei Feldmarschalls in seiner „Kölnische[n] Volkszeitung“ zu verantworten gehabt [Graf; S. 99]; er konzidierte zudem in seinen – natürlich ebenfalls bei Bachem erschienenen – Memoiren, der „hochbegabte sächsische Weberssohn“ sei ein „gewandter Erzähler“ gewesen [Cardauns; S. 206]. Bibliografisch „spannend“ sind Bachems drei Feldmarschalls nicht nur durch den erwähnten 1884 in der „Kölnische[n] Volksszeitung“ desselben Verlags erfolgten, der Mayforschung lange – etwa auch Plaul noch – unbekannten Vorabdruck, sondern weil bereits zu Mays Lebzeiten drei verschiedene Auflagen der Buchausgabe erschienen, die auf den ersten Blick schwer zu unterscheiden sind und zudem eine weitere Nachauflage über Mays Lebensspanne hinausreicht [Hermesmeier/Schmatz; UA4].
Nicht gekennzeichnete Nachauflagen
Während die frühere bibliografische Mayforschung noch nicht alle Auflagen der Bachem-Bändchen kannte [Plaul; Nr. 177, 192] und der 1976 erschienene Reprint hier ebensowenig zu differenzieren vermochte [May 1976], wurden die einzelnen Auflagen erstmals 2000 von Hermesmeier/Schmatz [UA3–4] im Detail nachgewiesen und klar unterschieden. Als sicheres Differenzierungskriterium wurde dabei von ihnen die Drucksachennummer unterhalb des Druckereisignets auf der jeweiligen Titelrückseite benannt. Dieses bezeichnet „die Drucksache des Jahres“ und – bei sechsstelligen Nummern nach 1900 mit den letzten beiden Ziffern auch konkret das Druckjahr [Hölscher; S. 136; Hermesmeier/Schmatz; UA3.4]. Auch dabei verblieben allerdings noch Unsicherheiten, konnte etwa eine Auflage der Wüstenräuber nicht sicher belegt werden [Hermesmeier/Schmatz; UA3.4] und fielen die Autoren auf die nur vermeintlich gleiche Gestaltung der Titelseiten der ersten Auflagen der drei Feldmarschalls herein [Hermesmeier/Schmatz; S. 430: „UA4.1–3“].
Auf der Homepage der Karl-May-Gesellschaft findet sich ein Digitalisat der drei Feldmarschalls in der Fassung von „Bachems Novellen-Sammlung“, das nach den Erläuterungen von Hermesmeier ebenso wie der frühere fotomechanische Nachdruck [May 1976; S. 3, 165–241] der dritten Auflage von 1898 zugeordnet wird: „Dem Digitalisat der Buchausgabe liegt allerdings ein Exemplar der dritten Auflage von 1898 zugrunde (das gilt im Übrigen auch für den Graff-Reprint von 1976, was die Herausgeber seinerzeit aber nicht wissen konnten).“ Worauf diese Zuordnung beruhte, die für den Reprint im Folgenden zumindest für eine Stelle noch zu hinterfragen sein wird, verschweigt die Einleitung allerdings. Es wird jedoch neben der Drucksachennummer erstmals ein weiteres Unterscheidungskriterium etabliert: „Die dritte Auflage führt überraschenderweise einige Druckfehler ein, die die ersten beiden Auflagen nicht zeigen. (…):“
Ein weiterer – fünfter – Druckfehler fiel bei vergleichender Durchsicht mehrerer Exemplare als zusätzlicher Zufallsfund ins Auge. Eine aufmerksame Vergleichslesung dürfte wahrscheinlich noch mehr davon zum Vorschein bringen.
Die etwas spekulativ anmutende Erklärung für die Druckfehler in der dritten Auflage lautet dabei: „Im Zusammenhang mit der auffällig niedrigen Drucksachennummer“ – 50701 gegenüber 51537 bzw. 52722 bei den beiden Vorauflagen – „liegt die Vermutung nahe, dass man auf Druckplatten zurückgriff, die vor der Letztkorrektur 1888 hergestellt wurden und eigentlich gar nicht mehr hätten verwendet werden dürfen“. Freilich wäre die Deutung, bei der Auflage mit den noch unkorrigierten Fehlern und der niedrigsten Drucksachennummer handele es sich eben um die erste Auflage, naheliegender. Aber diese einfache Erklärung ist nicht mit der teilweise eindeutig datierten Verlagswerbung auf den Vorsätzen in Einklang zu bringen, die – wie sich nachfolgend zeigen wird – die jeweiligen Bände zeitlich verorten. Die zitierte Interpretation muss daher wohl akzeptiert werden, bis eine andere Erklärung belegbar ist.
Weitere Unterscheidungskriterien
Das schwer durchschaubare bibliografische Dickicht, das sich um diese Bachem-Editionen der drei Feldmarschalls rankt, wird dadurch allerdings nicht gerade leichter zu durchschauen. Es soll daher durch einen genauen Vergleich von Exemplaren verschiedener Auflagen versucht werden, möglichst viele Unterscheidungskriterien festzuschreiben. Als Resultat dieser vergleichenden Untersuchung wird es künftig zweifelsfrei zu klären sein, in welcher Bachem-Ausgabe/Auflage der Maytext vorliegt, der in gedruckter oder digitalisierter Form herangezogen wird.
Ein Befund kann dabei auch sein, dass eine Vermischung von Druckbogen verschiedener Auflagen gegeben ist, wie es wohl für den Graff-Reprint festzustellen ist. Bei dem fotomechanischen Nachdruck könnte dieses Untersuchungsergebnis zwar auf der Verwendung zweier verschiedener Exemplare als Vorlagen beruhen. An Derartiges hat jedoch der damalige Herausgeber keine Erinnerung, berichtet vielmehr, er erinnere sich „an die beiden Bändchen, die“ er „als Vorlage verwendet habe“ [Ostwald], wobei die Mehrzahl sich auf die zwei in dem Reprint zusammengestellten Titel bezieht. Die genauen Entstehungsumstände des Reprintdrucks werden sich nach bald 50 Jahren heute kaum mehr klären lassen.
Eine vergleichende Untersuchung der zwischen den verschiedenen Auflagen des 32. Bandes von „Bachem’s Novellen-Sammlung“ auffallenden Abweichungen ergibt dabei das folgende Bild, wobei die vierte Auflage hier nur oberflächlich exploriert wurde, da angesichts des bei ihr erfolgten kompletten Neusatzes unter einem komplett neu gestalteten roten Pappeinband, der auch eine Verwechslungsgefahr ausschließt, der Notwendigkeit einer detaillierten Vergleichsarbeit gleichsam die Grundlage entzogen wurde. Für diese erst nach Karl Mays Tod publizierte Edition werden daher nur vereinzelte Kriterien vergleichend benannt. Hermesmeier/Schmatz [UA4.4] datierten nach einer Angabe im „Deutschen Bücherverzeichnis“: „DBV: 1913“. Das lässt sich inzwischen durch eine seinerzeit übersehene Referenz im Börsenblatt [S. 3033] präzisieren, das die Neuauflage als „Erschienene Neuigkeit“ (nach der von Plaul eingeführten Zitierweise kurz: „EN: 22. März 1913“) listete.
Einband

Alle Exemplare der ersten drei Auflagen sind in hellbeige Leinwand gebunden, wobei die dritte Auflage hier abweichend einen Gelbstich aufweist, was je nach Verschmutzungsgrad möglicherweise nicht so leicht zu erkennen ist. Nur bei der ersten Auflage ist der Dekorrahmen auf dem Vorderdeckel deutlich tastbar tief eingeprägt. Text und Zierrat sind ansonsten auf Vorderdeckel und Rücken aller Auflagen flach aufgedruckt. Die ersten beiden Auflagen verfügen über einen Dreiseiten-Rotschnitt und ein grünes Lesebändchen. Beides fehlt bei der dritten Auflage, wobei dies im Falle des Lesebändchens mit einer gewissen Unsicherheit behaftet ist (es könnte sich theoretisch gelöst haben und verloren gegangen sein).
Wie nebenstehend zu sehen ist, gab es auf den Rücken von Auflage zu Auflage Positionsverschiebungen bei den verschiedenen Gestaltungselementen. Auf folgende sei gesondert hingewiesen: Bei der Erstausgabe haben die Autorennamen größere Abstände zueinander und das sie trennende Sternchen ist anders gedreht. Die auffälligsten typografischen Abweichungen – wieder nur die erste Auflage betreffend – sehen wir beim ‚S‘ von „Schrattenthal“ und bei der ‚3‘ in der Bandnummer am Fuß, hier nochmals in einer Detailvergrößerung:

Vorsätze (vorn)
Die Abbildungen (Vergrößerungen erscheinen per Mausklick) zeigen von links nach rechts die Spiegel und Vorderseiten der Fliegenden Blätter des Vorsatzes der ersten drei Auflagen. Auf dem Spiegel sehen wir jeweils unter dem Reihentitel ein dekorativ vorgedrucktes Exlibris mit einem Panorama der Stadt Köln und dem Verlagssignet von J. P. Bachem. Eine kleinste Abweichung sehen wir hier in der Drehung bei dreien der vier Sternchen in den Ecken der zweiten Auflage, die wir aber nicht überbewerten wollen. Die gegenüberliegende Werbung listet bei der Erstausgabe die Bände 21–31 der II. Reihe von „Bachem’s Novellen-Sammlung“ auf und ergänzt unten hervorgehoben den 32. Band, den der Leser gerade in Händen hält. Bei der zweiten Auflage sehen wir eine gleichberechtigte Auflistung der Bände 21–32. Die dritte Auflage verzeichnet hier abweichend die 20 Bände der I. Reihe.
Die dritten Vorsatzseiten (jeweils das Verso des Fliegenden Blattes) lassen sich – trotz zum Teil größeren Variantenreichtums – ebenfalls wieder den drei Auflagen zuordnen. Die Werbung der Erstausgabe ist unten links mit der Jahresangabe „1888“ versehen, was die einzige explizite Datierung darstellt. Die Impressen kommen konsequent ohne eine solche aus. Inhaltlich finden wir hier unter Vorbehalt Pläne für die noch nicht erschienenen Bände 33ff. von „Bachem’s Novellen-Sammlung“. Unten rechts findet sich in winzig kleiner Schrifttype die Ziffer „32“, und es wäre ein großer Zufall, wenn damit nicht die Bandnummer gemeint sein sollte.
Das wird allerdings schon für die zweite Auflage bedeutsam, denn an gleicher Stelle fanden wir in verschiedenen Exemplaren wahlweise die Ziffern „8“, „11“ und „24“, was wir als Hinweis darauf verstehen, dass gedruckt vorliegende Vorsätze für andere Bände der Reihe beliebig eingesetzt wurden. Inhaltlich sind alle Varianten zur zweiten Auflage gleich. Geboten wird eine Auflistung der Bände 33–40 der „II. Reihe“ und damit gleichzeitig Fortsetzung und Abschluss der Vorseite. In einem Kasten am Fuß wird auf weitere Werbung am Ende des Bandes verwiesen, dieses allerdings typografisch und inhaltlich leicht abweichend. Dass hier offenbar Vorsätze verwendet wurden, die ursprünglich für andere Bände gedruckt waren, erklärt vermutlich auch die Drehung der Sternchen, die wir oben bzgl. des Spiegels erwähnt haben. Ein Vorsatzbeleg mit der eigentlich korrekten Ziffer „32“ liegt uns für die zweite Auflage bislang nicht vor. Dass es weitere Varianten gibt, von denen wir bislang nichts wissen, ist wahrscheinlich.
Bei der dritten Auflage ist auch hier wieder alles anders. Im zweispaltigen Layout – wie bei der voraufgegangenen Vorsatzseite – bietet sich uns mit den Bänden 21–40 der „II. Reihe“ deren vollständige Liste.
Reihentitelblatt

Ein Vergleich der Reihentitelblätter ergibt folgenden Befund: Bei der zweiten Auflage veränderten sich gegenüber der ersten geringfügig die Zeilenabstände. Außerdem ist innerhalb der Zierlinie, welche die Bandzählung rechts und links begleitet, das Element am äußersten linken Rand durch ein vollkommen falsches ersetzt worden. Diesen Fehler findet man bei der dritten Auflage nicht mehr, die auf den Apostroph im Reihentitel verzichtete und das ganz unten abschließende Fleuron durch ein neues ersetzte. In unserem Exemplar ist die Bandnummer unvollständig. Da aber das Papier an dieser wie auch an einer anderen Stelle weißlich verfleckt ist, liegt die Vermutung nahe, dass die Annahme der Druckerschwärze hier durch chemischen Einfluss verhindert wurde, dass also ein individueller Herstellungsfehler vorliegt. Der oben bereits erwähnte Sammelband, worauf wir unten noch zu sprechen kommen, zeigt ein an dieser Stelle vollständiges Druckbild: „Band 32.“
Haupttitelblatt

Beim Titelblatt der Erstauflagen fallen Musterfehler im oberen und unteren Rahmenband auf: Die floralen Einzelelemente wechseln nicht sauber nach oben und unten zeigend ab, sodass insgesamt drei „Doppelblüten“ entstehen. Diese Fehler gibt es von der zweiten Auflage an nicht mehr. Gleichzeitig änderte sich die Laufrichtung der linken Rahmenbegrenzung. Der Abstand zwischen Text und Umrahmung wurde oben und unten etwas vergrößert. Ebenfalls erweiterten sich die Abstände der beiden Impressumzeilen zueinander. Von der dritten Auflage an schrieb sich der „Armendoktor“ mit ‚k‘, wohingegen das ‚c‘ aber inkonsequenterweise auf dem Vorderdeckel erhalten bliebe (siehe oben). Außerdem wurde die Wortreihenfolge „Druck und Verlag“ zu „Verlag und Druck“ getauscht.
Titelverso

Neben den schon von Hermesmeier/Schmatz [UA4.1–3] als Hauptunterscheidungskriterium markierten Drucksachen-Nummern (von 51537 über 52722 zu 50701) sind auf dem Titelverso noch zwei weitere Veränderungen zu beobachten: Ab der zweiten Auflage wurde ein etwas kleineres Druckerei-Signet verwendet, und ab der dritten Auflage ist der Rechtevermerk zweizeilig, ohne dass ihm ein Mehr an Informationen zu entlocken wäre.
Zwischentitel Seite (5)

Vergleicht man die Zwischentitel zur ersten Novelle der Anthologie auf der unpaginierten fünften Seite des Bandes, so gibt es auch hier Auffälligkeiten: Die zweite Auflage verwendet ein von der ersten und dritten abweichendes Fleuron. Die dritte Auflage übernimmt die Rechtschreibkorrektur des Haupttitelblattes und setzt auch hier den „Armendoktor“ mit ‚k‘. Daneben sehen wir weitere Abweichungen bei Zeilenabständen.
Textanfang Seite (7)

Die ersten Textseiten der drei Auflagen (die unpaginierten Seiten 7) weisen am Kopf große florale Zierstücke auf, die sich jeweils deutlich unterscheiden. Des Weiteren fällt auf, dass ab der dritten Auflage bei der Kapitelnummerierung der nachgestellte Punkt fehlt. Dies gilt – auch wenn wir das im Folgenden nicht noch einmal thematisieren – für alle 21 Kapitelzählungen des Sammelbandes. Darüber hinaus sind ab der dritten Auflage Eingriffe im Textsatz zu beobachten. Hier betreffen sie nur die Groß-/Kleinschreibung, die Kommasetzung und eine e-Verschleifung. Das mag als erstes Indiz für Satzänderungen genügen. Wir werden später noch auf einige andere Korrekturen zu sprechen kommen, jedoch keinen vollständigen Textvergleich durchführen, sondern stattdessen im Exemplarischen bleiben.
Bogensignaturen
Eine durchnummerierte Bogensignatur findet sich traditionell auf der jeweils ersten Seite eines Druckbogens als kleine Fußzeile, um eine Zuordnung der zunächst losen Bogen zu dem jeweiligen Druckwerk sowie ein Heften in der richtigen Reihenfolge sicherzustellen. Bei „Bachem’s Novellen-Sammlung“ umfasst ein Druckbogen 16 Seiten, so dass sich alle 16 Seiten eine neue Bogensignatur findet.

Die Bogensignaturen enthalten hier zusätzlich Kennzeichnungen, die eine Zuordnung zu einer bestimmten Auflage ermöglichen. Dazu wurde das leichte Vierzack-Sternchen (⯌) verwendet. Es fehlt in der ersten Auflage. Bei der zweiten Auflage wurde eines davon vorangestellt, bei der dritten Auflage sind es zwei. Wir zeigen hier exemplarisch nur den Beginn des zweiten Bogens auf Seite 17. Analog findet man dieses Phänomen auch bei den anderen Bogensignaturen.
Über das offensichtliche hinaus sind zwei Absätze auf dieser Seite in allen drei Auflagen unterschiedlich umbrochen. Bei der dritten Auflage führte das zu einer Textzeile mehr auf der Seite, wodurch viertelzeilige Abstände zwischen den Absätzen vermieden wurden, die wir bei den ersten beiden Auflagen noch sehen. Dazu kommen bei der dritten Auflage Eingriffe in die Rechtschreibung, die hauptsächlich in der Ersetzung von ‚c‘ durch ‚k‘ bei fremdsprachigen Ausdrücken bestehen. Ein Punkt am Satzende fehlt. Bei ‚Eigenthümer‘ wurde ‚th‘ durch ‚t‘ ersetzt. An anderer Stelle (‚thun‘) wurde das vergessen.
Vignetten Seite 75

Am Fuß der Seite 75 verwenden alle drei Auflagen unterschiedliche Schlussvignetten. Bei der ersten finden wir ein kleines, bei der dritten Auflage ein großes Aldusblatt. Die zweite Auflage bedient sich stattdessen eines eigenen Fleurons. Auch hier beobachten wir wieder exemplarisch den Hang der dritten Auflage zu Besserwissereien bei der Rechtschreibung.
Vignetten Seite 92

Am Fuß der Seite 92 verwenden alle drei Auflagen auch hier jeweils unterschiedliche Schlussvignetten. In der Kopfzeile der dritten Auflage wurde der Titel ergänzt, der normalerweise nur auf den ungerade paginierten Seiten steht. Man hielt dies wohl deshalb ausnahmsweise für erforderlich, weil es sich um die letzte Textseite der Schrattenthal-Erzählung handelt. Darüber hinaus finden wir hier die schon zuvor mehrfach erwähnten Anpassungen der Orthografie.
Zwischentitel Seite (93)

Mit dem Zwischentitel auf der unpaginierten Seite 93 der Anthologie betreten wir nun endlich May-Gefilde. Von der ersten zur zweiten Auflage blieb die Kolumne unverändert, wurde aber in der vertikalen Ausrichtung zentriert. Das blieb bei der dritten Auflage so. Hier wurde allerdings das Fleuron ausgetauscht.
Verschlimmbesserungen

Bei der unpaginierten Seite 95 mit dem Textbeginn der May-Erzählung beobachten wir zunächst, dass das Zierstück am Kopf der zweiten Auflage – und zwar nur hier – um 180 Grad gedreht wurde. Bei der dritten Auflage rückte es ein paar Millimeter nach unten. Nach Sinn und Zweck zu fragen, wäre wohl ziemlich fruchtlos. Wir erinnern noch einmal an den fehlenden Punkt bei den Kapitelnummern und nehmen wieder einmal ein paar Rechtschreibkorrekturen zur Kenntnis, bemängeln aber auch einen rechts neu auftretenden Lapsus: das Fehlen eines Bindestrichs bei „Anhalt-Dessau“. Diese Verschlimmbesserung ist kein Einzelfall:

Während wir auf den Seiten 117 gleich drei verschiedene Umbrüche beim ersten Absatz bewundern, fällt auf, dass die dritte Auflage fälschlich ein Komma bringt, wo zuvor richtigerweise ein Punkt gesetzt war.

Zwischen einer ganzen Reihe der üblichen Korrekturen auf Seite 138 versteckt sich ein peinlicher Fehler. Ein zwei Auflagen lang korrekt gewesens „b“ in „geben“ wurde in der dritten Auflage unverständlicher- und sinnverstellenderweise durch ein „h“ ersetzt: „gehen“.
Ende des May-Textes Seite 169

Der May-Text verabschiedet sich auf Seite 169 bei der dritten Auflage, die weitere Korrekturen der bekannten Art aufweist, mit einem letzten Defekt, denn es fehlt das Abführungszeichen am Ende der Schlusszeile. Dass auch die zweite Auflage hie und da ästhetische Eingriffe gegenüber der Erstausgabe vornimmt, erkennen wir an einem veränderten Zeilenumbruch. Auffälliger ist die Auswechselung der Schmuckvignette in der zweiten Auflage, die bei der dritten noch ein kleines Stückchen hochrutschte.
Verschiebung um zwei Seiten ab Seite (170)
Zu den Regeln des Schriftsatzes gehört es, dass Titel und Anfänge neuer Inhalte auf dem Recto, also der rechten Seite (mit ungerader Zählung) zu positionieren sind. Es führt allerdings nicht nur die Ahnungslosigkeit von Laien dazu, dass von dieser Regel abgewichen wird. Auch ökonomische Erwägungen können dabei eine Rolle spielen. Wenn ein im Block ästhetisch wünschenswertes Vakat auf dem Verso nur auf Kosten eines zusätzlichen Bogens am Ende eines Buches zu erreichen ist, dann werden Regeln schon mal über Bord geworfen.

So geschah es wohl auch beim vorliegenden Buch. Der Zwischentitel zu „Meister Müller und sein Geselle“ war auf der linken Seite positioniert (S. 170), und der Text begann direkt gegenüber (S. 171). So blieben am Schluss des Bandes zwei Seiten frei, die für Werbung genutzt wurden (dazu weiter unten). Das kleine Manko wurde in der dritten Auflage unter Verzicht auf die Annoncen am Schluss durch die Verschiebung um zwei Seiten nach hinten gelöst. Der Haupttext beginnt dort erst auf Seite (173). Der zugehörige Zwischentitel konnte dadurch von links nach rechts wandern, also von Seite (170) nach Seite (171). Die Seite (172) blieb Vakat. Die Seite (170), die ebenfalls Vakat hätte bleiben können, wurde mit einer Vignette verziert:

Im Folgenden vergleichen wir weiter die einander entsprechenden Kolumnen der drei Auflagen, die sich aber nicht mehr auf denselben Seiten finden.
Zwischentitel Seite (170) bzw. (171)
Neben der gerade beschriebenen Verschiebung des Zwischentitels zu „Meister Müller und sein Geselle“ gibt es noch weitere Variationen im zugehörigen Druckbild:

Bei der zweiten Auflage setzt die Kolumne etwas höher an und zeigt teils größere Zeilenabstände. Bei der dritten Auflage rutschte des Druckbild wieder etwas nach unten, das schließende Fleuron wurde ausgetauscht. Außerdem stammt das Initial im Verfassernamen aus einer anderen Schriftart.
Zierstücke Seite (171) bzw. (173)

Die Zierstücke am Kopf vor dem Textbeginn der letzten Erzählung der Anthologie wurden von Auflage zu Auflage ausgetauscht. Die dritte weist dazu zahlreiche kleine Korrekturen im Satz auf, die den schon beobachteten Prinzipien folgen.
Letzte Textseite 210 bzw. 212

Das Fleuron, ursprünglich ein Weinblatt, am Fuß der letzten Textseite wurde in der zweiten Auflage durch ein Aldusblatt ersetzt, das in der dritten Auflage erhalten blieb, wo sich aber wieder zahlreiche der üblichen Kleinkorrekturen finden. In der Kopfzeile finden wir nun allerdings einen falschen Autorennamen (Lendorf statt Lenhard). Eine Erklärung für diesen Lapsus, den wir bei der dritten Auflage auch schon zwei Seiten zuvor finden, können wir nicht anbieten.
Werbung (Seiten 211/212)

Die bei der Erstausgabe noch paginierten Werbeseiten am Schluss des Blocks stellen als schmucklose Bleiwüste eine Neuerscheinung des Jahres 1887 vor. Bei der zweiten Auflage nutzte man den gleichen Raum für eine Preisliste von 30 belletristischen Titeln des Verlags:

Dadurch, dass bei der dritten Auflage der Text der letzten Erzählung um zwei Seiten nach hinten wanderte, stand für Annoncen kein Platz mehr zur Verfügung.
Vorsätze (hinten)
Die hinteren Vorsätze wurden wie die vorderen zum Aufdruck von Werbung genutzt. Die vierten Vorsatz-Seiten der ersten beiden Auflagen sind duch eine Auflistung aller Titel der ersten Reihe von „Bachem’s Novellen-Sammlung“ geprägt. Diese Kolumne rückte bei der dritten Auflage auf die zweite Vorsatz-Seite. Inhaltlich stimmen alle drei Auflagen hier fast genau überein, allerdings entdeckt man dennoch Abweichungen im Layout. Bei der dritten Auflage finden wir auf der vierten Vorsatz-Seite stattdessen eine vollständige Auflistung von „Bachem’s Roman-Sammlung“.
Auflistungen dieser Reihe, allerdings den doppelten Raum einnehmend, finden wir auch bei den ersten beiden Auflagen, positioniert jeweils auf den Seiten 5 und 6 des Vorsatzes:
Dabei hatte man zunächst beim 3. Band die angebundene Novelle „Ein Lichtblick“ von M. Herbert (d. i. Therese Keiter) vergessen, die bei der zweiten Auflage nachgetragen wurde. Die dritte Auflage wich hier vollkommen ab und nutzte die Doppelseite zur Annoncierung von zwei anderen belletristischen Reihen des Bachem-Verlags: „Bachems neue illustrierte Jugendschriften“ und „Bachems illustrierte Erzählungen für Mädchen“.
Aufbrauchausgabe
Es existiert eine in obiger Aufstellung nicht gesondert erwähnte Variante der dritten Auflage in einem Sammelband (zusammen mit dem vorherigen Band der „Novellen-Sammlung“). Das in rotes Leinen mit schwarzer Titel- und Dekorprägung gebundene Buch enthält die Blocks der Bände 31 und 32 ohne ein etwaiges zusätzliches Gesamttitelblatt und entspricht äußerlich einer ebenfalls roten Einbandgestaltung von „Bachem’s Roman-Sammlung“ [vgl. Hermesmeier/Schmatz; DB 260]. Die Vorsätze (Spiegel) sind unbedruckt und lassen damit keine Rückschlüsse auf eine genauere Datierung zu; auf fliegende Blätter im Vor- und Nachsatz wurde seitens der Binderei verzichtet. Der Sammelband dürfte aber jedenfalls nach den einzelnen Ausgaben der „Novellen-Sammlung“, spätestens in den 1910er Jahren herausgegeben worden sein.
Nebenstehend zeigen wir der Vollständigkeithalber das zum May-Text gehörende Reihentitelblatt, das hier – anders als bei dem oben gezeigten Exemplar – nicht den Defekt bei der Ziffer 32 aufweist, jedoch erwartungsgemäß alle Eigenheiten der dritten Auflage.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Ralf-Dietrich Kahlke für die freundliche Zuverfügungstellung der Abbildungen und die Erlaubnis zu ihrer Verwendung.
Der Reprint von 1976
Der Reprint [May 1976] weist mit einer Ausnahme grundsätzlich alle Merkmale der dritten Auflage auf, wobei insofern diese Aussage dadurch eingeschränkt werden muss, dass im Reprint lediglich die Seiten mit Maybezug enthalten sind und damit auch nur diese für einen Vergleich mit den originalen Bänden zur Verfügung stehen. Die Ausnahme betrifft die Seite 161 der Vorlage, die zugleich den Beginn von Bogen 11 darstellt. Schauen wir uns in Vorbereitung auf die Beurteilung des Reprints nochmals einen Vergleich der drei Auflagen an:

Wir finden die schon beschriebene Anpassung der Bogensignatur bestätigt, beobachten dazu bei der zweiten Auflage eine sinnvolle Textkorrektur, sowie zahlreiche Kleinkorrekturen und veränderte Zeilenumbrüche bei der dritten.

Keine einzige der Rotmarkierungen kennzeichnet die korrespondierende Seite [May 1976; S. 233] im Reprint (nebenstehende Abbildung), die somit aus der ersten Auflage stammen muss, ergänzt nur um eine fortlaufende Paginierung (233) für das Reprintprojekt am unteren Rand.
Nun kann es vorkommen, dass Bogen aus verschiedenen Auflagen im Bindeprozess gemischt werden, sodass man hier reflexhaft auf genau so einen Fall schließen möchte: Es habe sich in der dem Reprint zugrundeliegenden Vorlage ein alter Bogen eingeschmuggelt.
Auffällig ist allerdings im Graff-Reprint, dass die Seite 169, ebenfalls Teil von Bogen 11, mit der Schlussvignette und weiteren Veränderungen gegenüber den Vorauflagen – anders als die Seite 161 – der dritten Auflage entspricht. Auch das unmittelbare Verso im Reprint, die Seite 162, stammt mit den enthaltenen Textkorrekturen eindeutig aus der dritten Auflage. Die relativ übliche Bogenmischung liegt also nicht vor.
Als plausibelste Erklärung hierfür erscheint, dass es sich um ein Artefakt als Folge der Heranziehung zweier verschiedener Druckvorlagen innerhalb des fotomechanischen Reproduktionsvorgangs handelt, dass man sich also einer Ersatzseite aus einem anderen Exemplar (in dem Fall der ersten Auflage) bedient hat. Ursächlich dafür können Defekte oder Flecken gewesen sein, die einer Vervielfältigung unschön im Weg standen.
Diese ‚einfache‘ Erklärung ist nach der oben wiedergegebenen Mitteilung des Herausgebers Thomas Ostwald jedoch nicht zu belegen, der allerdings nicht unmittelbar Zeuge des Reproduktionsprozesses war. Dass es den Bogen 11 in einer sonst unbekannten (vierten) Druckfassung gegeben haben soll, die ihrerseits wieder eine unmotivierte Mischung aus der ersten und dritten Auflage darstellt, ist als eher unwahrscheinlich zu anzusehen.
Die tatsächliche vierte Auflage fällt als Vergleichsobjekt aus, da sie einen kompletten Neusatz mit völlig anderer Seitenzählung beinhaltet. Eine gewisse Skepsis bleibt, nicht zuletzt deshalb, weil als Referenzexemplare lediglich eines von jeder Auflage zur Verfügung stand, die wir genauer untersucht haben. Eine größere Varianz könnte sich bei einer umfangreicheren Stichprobe ergeben. Die Reaktionen auf diesen Beitrag können das zeigen.
Fazit
Die Auflistung der doch beträchtlichen Anzahl von typographischen Veränderungen, die zwischen den einzelnen Auflagen des 32. Bandes von „Bachem’s Novellen-Sammlung“ von Verlag bzw. Druckerei vorgenommen wurden, beantwortet nicht die Frage nach dem Grund hierfür. Warum ‚musste‘ z. B. – wie wiederholt erfolgt – ein florales Ornament gegen ein anderes ausgetauscht werden? Blieb nur der eigentliche Text im Satz stehen oder wurde durch Herstellen entsprechender Matern für Nachauflagen gesichert? Und musste dann alles andere neu gesetzt werden, wobei die Setzer dann frei und willkürlich verfuhren? Dies wird sich wohl nicht mehr klären lassen. Klar bestimmbar sollte nun aber für jeden Leser, Forscher oder Sammler bei einer Bachem-Ausgabe der drei Feldmarschalls sein, welche Ausgabe er gerade in den Händen hält.
Den Herren Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke und Thomas Ostwald sei für ihre freundliche Auskunftsbereitschaft und Hilfestellung herzlich gedankt.
Christoph Blau und Wolfgang Hermesmeier
Berlin, 26. Februar 2026
Literaturverzeichnis
Börsenblatt Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel · 80. Jahrgang. Nr. 66. Leipzig, Der Börsenverein der Deutschen Buchhändler, 22. März 1913.
Digitalisat: Börsenblatt Digital
Cardauns Hermann Cardauns: Aus dem Leben eines deutschen Redakteurs. Köln, J[ohann] P[eter] Bachem, 1912; S. 196–207. [Drucksachennummer: 507612]
Digitalisat: Universitäts und Landesbibliothek Bonn
Reprint in: Siegried Augustin: Für und wider Karl May · Aus des Dichters schwersten Jahren. Ubstadt, KMG-Presse, 1995; S. 383–395.
(= Materialien zur Karl-May-Forschung Band 16)
Graf Andreas Graf: Der Verlag von Heinrich Theissing · Karl May und die katholische Publizistik. In: Claus Roxin/Helmut Schmiedt/Hans Wollschläger (Hrsg.): Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1995. Husum, Hansa Verlag, (1995); S. 93–118.
Hermesmeier Wolfgang Hermesmeier – Editorische Hinweise: Die drei Feldmarschalls; Karl-May-Gesellschaft, 16. September 2017 (letzter Aufruf: 4. Dezember 2025).
Hermesmeier/Schmatz Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: Karl-May-Bibliografie 1913–1945 · 1.–5. Tausend. Bamberg—Radebeul, Karl-May-Verlag, (2000).
(= Sonderband zu den Gesammelten Werken Karl May’s)
Hölscher Georg Hölscher: Hundert Jahre J. P. Bachem · Buchdruckerei · Verlagsbuchhandlung · Zeitungsverlag · Mit einem Geleitwort von Karl Hoeber. Köln, Verlag von J[ohann] P[eter] Bachem, 1918. [Drucksachennummer: 650918]
May 1888 Karl May: Die drei Feldmarschalls. Eine bisher unbekannte Episode aus dem Leben des „alten Dessauer“.
In: K[arl] Schrattenthal [d. i. Karl Weiß]/Karl May/K[arl] von Lenhard [d. i. Josephine Gertrud Bentlage]: Der Armendoctor. · Die drei Feldmarschalls. · Meister Müller und sein Geselle. Köln am Rhein, Verlag von J[ohann] P[eter] Bachem, 1888; S. 93–169. [Drucksachennummer: 51537]
(= Bachem’s Novellen-Sammlung. Band 32.)
May 1892/93 Karl May: Die drei Feldmarschalls. Eine bisher unbekannte Episode aus dem Leben des „alten Dessauer“.
In: K[arl] Schrattenthal [d. i. Karl Weiß]/Karl May/K[arl] von Lenhard [d. i. Josephine Gertrud Bentlage]: Der Armendoctor. · Die drei Feldmarschalls. · Meister Müller und sein Geselle. Köln am Rhein, Verlag von J[ohann] P[eter] Bachem, [1892/93]; S. 93–169. [Drucksachennummer: 52722]
(= Bachem’s Novellen-Sammlung. Band 32.)
May 1898 Karl May: Die drei Feldmarschalls. Eine bisher unbekannte Episode aus dem Leben des „alten Dessauer“.
In: K[arl] Schrattenthal [d. i. Karl Weiß]/Karl May/K[arl] von Lenhard [d. i. Josephine Gertrud Bentlage]: Der Armendoktor. · Die drei Feldmarschalls. · Meister Müller und sein Geselle. Köln am Rhein, Verlag von J[ohann] P[eter] Bachem, [1898]; S. 93–169. [Drucksachennummer: 50701]
(= Bachems Novellen-Sammlung. Band 32.)
May 1912/13 Karl May: Die drei Feldmarschalls. Eine bisher unbekannte Episode aus dem Leben des „alten Dessauer“.
In: K[arl] Schrattenthal [d. i. Karl Weiß]/Karl May/K[arl] von Lenhard [d. i. Josephine Gertrud Bentlage]: Der Armendoktor · Die drei Feldmarschalls · Meister Müller und sein Geselle · Elftes bis dreizehntes Tausend. Köln a[m] Rh[ein], Verlag von J[ohann] P[eter] Bachem, [1912/13]; S. 71–128. [Drucksachennummer: 527912]
(= Bachem’s Novellen-Sammlung. Band 32.)
May 1976 Karl May: Die Wüstenräuber · Die drei Feldmarschalls · Erzählungen · Nachdruck aus „Bachem’s Roman-Sammlung“ und „Bachem’s Novellen-Sammlung“, 1885 und 1888 · Mit einem Nachwort herausgegeben von Th[omas] Ostwald (AKKA) [= Arbeitskreis Klassische Abenteuerliteratur]. Braunschweig, Verlag A[gnes] Graff, 1976.
Ostwald Thomas Ostwald: E-Mail-Nachricht an Christoph Blau vom 5. Dezember 2025.
Plaul Hainer Plaul: Illustrierte Karl May Bibliographie · Unter Mitwirkung von Gerhard Klußmeier. Leipzig, Edition Leipzig, (1988). resp. München—London—New York—Paris, K[laus] G[erhard] Saur, 1989.


